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Modellbasierte Prozess- und Systemgestaltung für die Innovationsbeschleunigung

Optimiertes Innovationsmanagement

Die Produzenten entlang der Wertschöpfungskette müssen immer effizientere, innovativere und qualitativ hochwertigere Produkte mit einer Vielzahl an individuellen Varianten entwickeln und produzieren. Um innovative Produkte in kurzen Technologiezyklen entwickeln zu können, bedarf es einer hohen Innovationsqualität und -geschwindigkeit.
Ziel der Arbeiten war die Optimierung des Innovationsumsetzungsprozesses zur Erhöhung von Innovationsgeschwindigkeit und -qualität. Dies wurde durch die Entwicklung eines modellgestützten Innovationsprozesses für die frühen Phasen der Produktentwicklung erreicht. Dazu wurden Innovationsvorhaben formal im Rahmen eines durchgängigen Systems Engineerings beschrieben und ihr Erfüllungsgrad (Reifegrad) bezüglich der Prozessfähigkeit entlang des Produktentwicklungsprozesses messbar gemacht.

Verknüpfung Innovations- und Anforderungsmanagement zum RE-Innovationsprozess

Für den Anwender stehen drei wichtige Instrumente zur Verfügung:

  • Ein kombinierter Prozess aus Innovations- und Anforderungsmanagement (RE-Innovationsprozess) zur frühzeitigen Berücksichtigung der relevanten Produkt- und Prozessanforderungen.
  • Ein Reifegradmodell zur Bewertung des RE-Innovationsprozesses zur kontinuierlichen Prozessverbesserung.
  • Ein webbasierter Vorgehensleitfaden, der die gesamten Informationen (Prozess-, Kennzahlen- und Methodenbeschreibung) im html-Format für den Anwender zur Verfügung stellt und ihn damit bei der Prozessumsetzung unterstützt.

Der kombinierte RE-Innovationsprozess wurde exemplarisch im KM Accelerator (eine Lösung auf Basis der KMmaster®-Plattform) umgesetzt. Dafür wurden eine vorwärts- und rückwärtsgerichtete Integration der Innovationsprojekte in den gesamten Produktlebenszyklus realisiert. Dadurch kann eine verbesserte Informationsverwertung aus dem gesamten Produktlebenszyklus für laufende und zukünftige Innovationsvorhaben realisiert werden.
Das Reifegradmodell ermöglicht eine Bewertung der Innovationsfähigkeitvon Organisationen. Anhand der fünfstufigen Einordnung werden konkrete Handlungsempfehlungen für die Verbesserung im Umgang mit Innovationsvorhaben und dem Umsetzungsprozess gegeben. Das Modell ermöglicht eine verstärkte Kundenorientierung und -integration, stellt die Erfüllung der Kundenanforderung in den Vordergrund und hebt sich damit gegenüber anderen Reifegradmodellen ab.

Vorteile des optimierten Innovationsmanagements

  • Strukturierte, systematische Erfassung und Entwicklung von Ideen zu Innovationen
  • Effizientere Nutzung vorhandener Informationen aus Produktlebenszyklen durch PLM-Integration
  • Erhöhung der Innovationsgeschwindigkeit und -qualität durch den kombinierten RE-Innovationsprozess
  • Verringerung des Innovationsrisikos und der Innovationskosten durch stetige Verbesserung der Innovationsfähigkeit gemäß dem Reifegradmodell
  • Realisierung individueller, schwer imitierbarer Wettbewerbsvorteile durch effizienten Einsatz der entwickelten Methoden und Tools